Aktivitäten / 2 Nov 2022

Entdecke Sant Antonis „zweites Gesicht“

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edes Jahr kommen tausende Besucher nach Sant Antoni. Besonders das touristische Angebot im Sommer lockt viele Gäste an und in der Hochsaison ist einiges los. Doch auch nach Ende der Sommersaison versteht es Sant Antoni, Besucher und Einheimische mit einem außergewöhnlichen Angebot an Freizeitmöglichkeiten zu überraschen, darunter viele Angebote rund um die Natur und Aktivitäten unter freiem Himmel. Besonders im Winter wird die Verbindung zur Natur noch einmal intensiver – der perfekte Zeitpunkt, um aus dem Alltag zu entfliehen und die bezaubernde Natur der Gemeinde bei einem Spaziergang zu erkunden. Dies ist sozusagen Sant Antonis „zweites Gesicht“, das sich auf vielfältige Weise präsentiert.

Das auch im Winter milde Klima eignet sich besonders für Wanderer, die die Wanderwege im Inselinneren entdecken wollen. Sie sind größtenteils sehr einfach zu wandern und bedürfen keinerlei besonderer Vorbereitung. Die Route bis zur Bucht Cala Gració ist zum Beispiel sehr entspannt und lädt zu einer Entdeckungstour entlang der Küste vom Strand Caló des Moro bis zur Bucht am Aquarium Cap Blanc vorbei. Eine weitere urbane Route führt durch die Zone Ses Variades bis zur Punta des Molí. Die Tour kann beliebig verlängert werden, zum Beispiel mit einem Abstecher zu Sehenswürdigkeiten wie dem Leuchtturm von Ses Coves Blanques, in dem sich heute Ausstellungsräume befinden, oder zur Kirche und Kapelle auf dem Gipfel von Sa Talaia – der Panoramablick über die gesamte Bucht ist inklusive.

Sportlichere Wanderer können sich an die 12 km lange Route durch die Cala Salada bis zur immer wieder spektakulären  Punta Galera wagen oder eine Route durchs Inselinnere wählen, wie zum Beispiel durch die Ebenen Pla de Mateu und Pla de Corona. Auf den Wanderwegen und Pfaden offenbart sich die ganze Naturschönheit und Unverfälschtheit der Gemeinde Sant Antoni.

Wer lieber an einer organisierten Tour teilnimmt, kann sich einem der Nordic Walking-Treffs anschließen, die in den Wintermonaten stattfinden. Es sind zum Beispiel Touren mit Startpunkten in Buscastell, Can Bonet, Sa Talaia, Santa Agnès de Corona und Can Tomàs geplant. Das Rathaus stellt den Teilnehmern die Walkingstöcke zur Verfügung (solange der Vorrat reicht), die eine halbe Stunde vor Beginn des Marsches ausgeteilt werden. Eine einmalige Gelegenheit, um frische Luft zu schnappen und dabei gemeinsame Erlebnisse zu teilen.

Hier können Sie alle geplanten Routen sehen

Auch Radfahrer kommen in der Wintersaison auf ihre Kosten. In Sant Antoni gibt es unzählige Strecken und Wege für Mountainbiking sowie ein umfangreiches asphaltiertes Radwegenetz durch idyllische Landschaften. Hier haben Breitensportler, Enthusiasten und Profis alle Möglichkeiten, die man sich nur wünschen kann.

Wer kein Fahrrad besitzt, kann sich einfach eines mieten und schon geht es los auf die vielen ausgeschilderten Routen. Einige Unternehmen vermieten Mountainbikes, Rennräder oder E-Räder und veranstalten Radtouren durch die ländlichsten, naturbelassensten Gebiete der Gemeinde, zum Beispiel zum Brunnen von Es Broll, wo sich alles ums Süßwasser dreht, oder nach Sant Mateu oder Santa Agnès.

Im Winter ticken die Uhren ein bisschen langsamer, jetzt kann man in Ruhe die Zeit verstreichen lassen und Spiel aus Licht und Farbe in seinen unzähligen Variationen genießen, die sich dem kundigen Betrachter auf dem Land bieten. Dafür sollte man unbedingt Orte wie die Ebene Pla de Corona im Hinterkopf behalten, wo die Natur in all ihrer Pracht strahlt. Eine ländliche Idylle wie aus dem Bilderbuch. Auf der Agrarebene liegen verstreut kleine, inseltypische Bauernhäuser, umgeben von fruchtbarer roter Erde, in der hunderte von Mandel- und Johannisbrotbäumen wachsen. Zur Zeit der Mandelblüte gleicht die von weißen Blüten überzogene Ebene einer richtigen Schneelandschaft.

Man kann die Pla de Corona ganz gemütlich zu Fuß auf einem Rundweg entdecken, der an der charmanten Kirche von Santa Agnès beginnt. Interessant hierbei: Neben den dicken, getünchten Mauern und den bescheidenen Abmessungen verfügt die Kirche außerdem über den niedrigsten Dachstuhl von allen Kirchen der Insel.

Es geht los auf der dem Meer zugewandten Seite der Ebene. Hier gibt es eine Abzweigung der angrenzenden Schnellstraße. Von dort gelangt man zu den Steilklippen und zu spektakulären Aussichtspunkten wie Sa Penya Esbarrada, wo der Wanderweg an den archäologischen Resten einer einsamen maurischen Wohnstätte entlangführt.

In dieser Gegend gibt es auch interessante gastronomische Angebote. Auf der anderen Seite des kleinen Vorplatzes vor der Kirche gibt es ein Lokal voller Geschichte, das Can Cosmi. Es eröffnete im Jahr 1951 als kleiner Gemischtwarenladen und erhält sich bis heute seinen ursprünglichen Charakter als Bar-Restaurant. Die Kartoffeltortilla ist legendär.

Auf der anderen Straßenseite befindet sich ein weiteres Traditionslokal, Sa Palmera, wo diverse mediterrane, hausgemachte und einheimische Gerichte angeboten werden, die man im einladenden Garten des Lokals in geselliger Runde in der Sonne genießen kann.

Wer außerdem noch einen außergewöhnlichen Blick aufs Meer wünscht, dem sei das Restaurant Puertas del Cielo (Can Jordi) empfohlen. Es befindet sich fast direkt an der Steilküste, von dort aus führt auch der Weg zum Aussichtspunkt Sa Penya Esbarrada. Doch auch direkt vom Tisch aus hat man einen unvergleichlichen Blick auf die Felseninseln Ses Margalides, während man sich typisch ibizenkische Gerichte wie frittierten Tintenfisch, Reis, Fleisch und Fisch schmecken lassen kann.

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